![]() | Währungsunion in der Krise: "Sonst versinkt der Euro im Chaos" |
Die Deutschen müssen mehr Geld an die schwachen Euro-Staaten überweisen. Davon ist der Ökonom Thomas Straubhaar, Direktor des Hamburgischen WeltwirtschaftsInstituts, überzeugt. Ohne den Einstieg in die "Transferunion" drohe die gemeinsame Währung zu zerbrechen. | |
![]() | Stimmrechte: Daimler bleibt EADS treu |
Daimler bleibt unverändert an dem europäischen Luft- und Raumfahrtkonzern EADS beteiligt. Die Möglichkeit, zum 1. Juli aus dem Airbus-Mutterkonzern auszusteigen, nutzt der Autobauer nicht. Die Bundesregierung begrüßte das weitere Engagement. | |
![]() | Müllers Welt: Wie aus Staatsverschuldung Inflation wird |
Geldentwertung lohnt sich - für den Staat jedenfalls. Und im Zweifel ist mehr Inflation wirkungsvoller als weniger. Die Frage ist nur: Werden die Bürger das akzeptieren? Diskutieren Sie mit! | |
![]() | Steuer-CD: Hausdurchsuchungen beginnen |
Die Düsseldorfer Staatsanwaltschaft leitet 1100 Ermittlungsverfahren ein, die auf den Daten der umstrittenen Steuersünder-CD basieren. Laut Medienberichten fanden außerdem in Bayern die ersten Hausdurchsuchungen statt. Die Ermittler waren demnach erstaunlich gut informiert. | |
![]() | Die tägliche Wirtschaftsglosse: Schlaffe Lenden, appetitliche Rückleuchten |
Luxusgeländewagen sind in den Ruf geraten, die Klimaerwärmung allein zu verursachen. Deshalb arbeiten die Hersteller unter Hochdruck an der sozialen Akzeptanz der Autos. Am Ende des Tages könnten die abgespeckten Kolosse aber vollends unnütz werden: wenn sie nicht einmal mehr als soziale Zeichen taugen. | |
![]() | Continental: Niederlage für Schaeffler-Berater |
Das Landgericht Hannover hat die Wahl von Rolf Koerfer in den Aufsichtsrat der Continental AG für nichtig erklärt. Der Rechtsanwalt ist der wichtigste Berater des Conti-Hauptaktionärs Schaeffler. Conti überlegt nun das Urteil anzufechten. | |
![]() | Haushalt 2010: Mehr als 80 Milliarden Euro neue Schulden |
Die Bundesregierung darf sich wegen der Finanz- und Wirtschaftskrise in diesem Jahr so viel frisches Geld bei den Banken leihen wie nie zuvor in der bundesdeutschen Geschichte. Der Etat sieht eine Neuverschuldung von 80,2 Milliarden Euro vor. Die Gesamtausgaben belaufen sich auf gut 320 Milliarden Euro. | |
![]() | Schifffahrt: Bund macht Werften Hoffnung |
Die Bundesregierung versucht der deutschen Schifffahrt Mut zu machen. Die unter der Krise leidende Branche könne schon bald mit mehr Aufträgen und privaten Investoren rechnen. Staatliche Hilfen seien aber nicht vorgesehen. | |
![]() | Griechenland-Krise: Bundesregierung sieht keinen Handlungsbedarf |
Die Bundesregierung sieht in der Schuldenkrise Griechenlands derzeit keinen Handlungsbedarf bei der Europäischen Union. "Wir gehen nach wie vor davon aus, dass die Konsolidierungsbemühungen Griechenlands erfolgreich sind", sagte Regierungssprecher Ulrich Wilhelm am Freitag. Die Signale an den Kapitalmärkten, dass dies gelinge, seien ermutigend. | |
![]() | Staatshilfe: Ausschuss berät über Opel |
Autopoker, nächster Akt: In der kommenden Woche soll der Bürgschaftsausschuss über mögliche Staatshilfen für Opel beraten. Während die Bundesländer mit Opel-Standorten eher hilfsbereit sind, steht der Bund Subventionen skeptisch gegenüber. Denn General Motors soll noch nicht einmal alle Fragen des Ausschusses beantwortet haben. | |
![]() | Allianz: 4,8 Millionen Euro für Diekmann |
Allianz-Chef Michael Diekmann hat nach dem Milliardengewinn von Europas größtem Versicherer fast wieder so viel verdient wie vor der Krise. Die Gesamtvergütung des Vorstandsvorsitzenden belief sich auf 4,8 Millionen Euro, wie aus dem am Freitag veröffentlichten Geschäftsbericht des Dax-Konzerns hervorgeht. | |
![]() | mm-Umfrage: Sitzenbleiber Seehofer |
Laut einer Umfrage des manager magazins ist die Mehrheit der Entscheider von der schwarz-gelben Bundesregierung enttäuscht - die Hälfte spricht ihr sogar jegliche Leistung ab. CSU-Chef Horst Seehofer bekommt von den Führungskräften glatt die Schulnote 5. | |
![]() | Schifffahrt: Länder pochen auf staatliche Hilfe |
Begleitet von Forderungen nach mehr Engagement des Bundes hat ein Krisengipfel zur angespannten Lage in der Schifffahrtsbranche getagt. Der Bund schließt bislang weitere Hilfen für die Branche aus. | |
![]() | Griechenland, Frankreich, Spanien: Merkel unter Beschuss |
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat den Zorn mehrerer Länder auf sich gezogen. Eine Woche vor dem EU-Gipfel kritisierten Griechenland, Frankreich und Spanien Merkels Äußerungen, Haushaltssünder notfalls aus der Euro-Zone auszuschließen. | |
![]() | Britische Arriva: Bahn erwägt Milliardenzukauf |
Die Deutsche Bahn nimmt eine milliardenschwere Übernahme in Großbritannien ins Visier. Der Konzern bestätigte am Donnerstag sein Interesse an dem Konkurrenten. | |
![]() | Die tägliche Wirtschaftsglosse: Ein Hoch auf die Verblödung |
Auf der Leipziger Buchmesse darf die Buchbranche wieder zeigen, was sie im vergangenen Jahr hervorgebracht hat. Mit dabei sind auffällig viele Werke über Verdummung. Am Ende des Tages ist das von den Verlagen gar nicht so blöd. | |
![]() | Pharmabranche: Teva kauft Merckle-Firma Ratiopharm |
Das monatelange Verkaufsgerangel um den Ulmer Arzneimittelhersteller Ratiopharm ist entschieden. Der zu der hoch verschuldeten Industriellenfamilie Merckle gehörende Generikahersteller geht an an den israelischen Konkurrenten Teva. | |
![]() | Arbeitskosten: Deutschland hängt EU-Konkurrenz ab |
Frankreichs Finanzministerin Christine Lagarde und andere Kritiker des deutschen Exportüberschusses bekommen neue Nahrung: Die Bundesrepublik hat ihre Wettbewerbsposition im EU-Vergleich dank langsam steigender Arbeitskosten weiter verbessert. In vielen Nachbarländern verteuert sich Arbeit deutlich. | |
![]() | Baumarktkette: Hornbach wächst in der Krise |
Der Baumarktkonzern Hornbach hat im abgelaufenen Geschäftsjahr ein Umsatzplus von knapp 4 Prozent verbucht. Insgesamt stieg der Umsatz trotz Wirtschaftskrise und des strengen Winters auf 2,8 Milliarden Euro. | |
![]() | Griechenland-Krise: Ackermann warnt vor Milliardenkosten |
Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann warnt vor dramatischen Folgen eines Bankrotts Griechenlands. Heimische Geldhäuser hätten "Milliarden im Feuer". Dass Spekulationen mit CDS-Papieren schuld an der Krise seien, wies Ackermann zurück. Die Vorschläge von US-Regierungsberater Paul Volcker gehen für ihn in "die falsche Richtung". | |
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