Financial Times Deutschland

Frankreichs Präsident Nicolas Sarkozy setzt viel Geld ein, um die heimische Industrie zu schützen. Der Staatschef erläuterte jetzt die Konstruktion des von ihm geplanten Staatsfonds, der 20 Mrd. Euro umfassen soll.

Mögliches Putin-Comeback: Russlands Präsident regiert sechs Jahre

Die Amtszeit als Kreml-Chef dauert künftig sechs statt vier Jahre: Russlands Parlament hat die Verfassungsänderung beschlossen. Doch der Präsident Dmitri Medwedew profitiert nicht von der Regelung.

EU-Konjunkturprogramm: Kanzlerin Merkel knausert

Berlin unterstützt das geplante EU-Konjunkturprogramm - solange es keine zusätzliche Milliarden kostet. Ohnehin meint die Regierung von Angela Merkel: Mit ihrem Wachstumspaket habe sie ihren Beitrag für die EU-Pläne geleistet.

Agrarverhandlungen: EU-Kompromiss kostet Bauern Millionen

In der Europäischen Union werden die Agrarsubventionen neu verteilt. Trotz Einbußen für die deutschen Bauern in dreistelliger Millionenhöhe, spricht Agrarministerin Aigner von einem Erfolg. Sie konnte für die Milchbauern Verbesserungen herausschlagen.

Staatshilfe für Euro-Raum: 130 Mrd. Euro für Europas Konjunktur

Die EU-Kommission plant ein europäisches Konjunkturprogramm im Umfang von rund 130 Mrd. Euro. Gefördert werden sollen damit unter anderem grenzüberschreitende Infrastrukturprojekte in Europa wie der Stromnetzausbau durch Breitbandverkabelung.

Friedrich Karl Flick: Milliardärsleichnam aus Gruft gestohlen

Diese Tat gibt der Polizei in Velden am Wörthersee Rätsel auf: Unbekannte haben den Sarg und den Leichnam des vor zwei Jahren gestorbenen Milliardärs Friedrich Karl Flick vom Friedhof der Stadt entwendet. Das Mausoleum wurde vermutlich bereits am vergangenen Wochenende geschändet.

Zusage über Milliarden-Kredit: Island kriecht Richtung Zahlungsfähigkeit

Seit fünf Wochen wartet die Regierung in Reykjavik auf Geld zur Stabilisierung der angeschlagenen Wirtschaft. Nun stellen die skandinavischen Staaten endlich eine erste Tranche bereit - von der schon jetzt klar ist, dass sie nicht ausreichen wird.

Internationale Kontrolle: EU beendet Kleinstaaterei bei Aufsicht

Die Europäische Union steht kurz davor, die nationalen Grenzen bei der Finanzaufsicht einzureißen. Nach FTD-Informationen werden sich die Botschafter der 27 Mitgliedsstaaten in Brüssel auf eine europäische Gruppenaufsicht für Versicherungskonzerne einigen.

Juncker-Vorschlag: EU-Anleihe soll Industrie retten

Immer neue Vorschläge zur Finanzkrise: Nachdem viele EU-Länder bereits in Alleingängen ihre Konjunktur stützen, kommt Luxemburgs Premier Juncker nun mit einer weiteren Idee - die EU-Kommission solle Euro-Anleihen auflegen. Doch das darf sie rechtlich gar nicht.

Zulauf für Rechtspopulisten: Österreich droht Unregierbarkeit

In Österreich droht ein Scheitern der Regierungsbildung. Die zähen Verhandlungen zwischen ÖVP und SPÖ wurden abgebrochen - und die Österreicher haben langsam genug von der Großen Koalition.

Mutmaßlicher Eta-Militärchef: Polizei fasst Spaniens Top-Terroristen

Die Beamten schlugen nachts in einem Skiort zu. Zusammen mit einer Komplizin nahmen sie Mikel Garikoitz fest. Innerhalb der Terrororganisation Eta ist der als "Txeroki" bekannt - und vermutlich verantwortlich für zahlreiche Tote.

EU-Klimaschutzpaket: Wulff und Schmoldt fordern Verschiebung

Widerstand gegen EU-Klimaschutzpaket: Niedersachsens Ministerpräsident Wulff und Chemiegewerkschaftschef Hubertus Schmoldt fordern eine Verschiebung auf Anfang 2009. Damit wollen sie einseitige Belastungen für die deutsche Industrie vermeiden.

EU-Russland-Gipfel: Wohlfühltreffen in Nizza

Moskau frohlockt, die EU lenkt ein: Der ungelöste Streit über Georgien kann die gute Stimmung beim EU-Russland-Gipfel nicht trüben. Frankreichs Präsident Sarkozy und Kremlchef Medwedew strahlen in Nizza um die Wette - der Russe hat allen Grund dazu.

Konjunkturkrise: Gesamte Euro-Zone in der Rezession

Deutschland ist mit seinen ökonomischen Sorgen nicht allein: Die Wirtschaftsleistung der Euro-Zone ging im dritten Quartal zurück. Experten erwarten nun einen langen Abschwung - und deutliche Zinssenkungen der Notenbank.

Grenzen für Investoren: EU will Ölspekulation eindämmen

Spekulanten beherrschen den Ölmarkt: Um die Auswirkungen auf die Preise einzudämmen, will die EU-Kommission ein Meldesystem für staatliche und private Vorräte in Europa schaffen - Vorbild sind die USA.

Nach Verabschiedung durch Bundestag: Brüssel droht Berlin wegen VW-Gesetz

Mit großer Mehrheit hat der Bundestag dem neuen VW-Gesetz zugestimmt. Prompt drohte die EU-Kommission mit Ärger - und der dürfte der Großen Koalition noch vor Ende des Jahres ins Haus stehen

Kampf den Steueroasen: EU verstärkt Zugriff auf geheime Konten

Im Kampf gegen Steueroasen hat die Europäische Kommission eine Verschärfung der EU-Zinssteuer vorgeschlagen. Künftig sollen auch die unterschiedlichsten, von EU-Bürgern erwirtschaftete Kapitalerträge erfasst werden.

EU-Konjunkturförderung: Steinmeier prescht mit Vorschlag vor

Vizekanzler Frank-Walter Steinmeier will einen "Europäischen Zukunftspakt für Arbeit". Dafür hat der SPD-Politiker ein Neun-Punkte-Programm vorgelegt - ohne sich mit Kanzlerin Merkel abzustimmen.

Gemeinsames Vorgehen: EU ermutigt Verbraucher zu Sammelklagen

Die Europäische Kommission plant ein EU-weites System für Sammelklagen. Verbraucher sollen kein Risiko hoher Gerichtskosten und langer Verfahren mehr tragen müssen. Von Schadensersatzzahungen könnten Schutzorganisationen profitieren.

Normen für Vermarktung: Rückkehr der krummen Gurke

EU-Kritiker schimpfen auf die Regelungswut Brüsseler Bürokraten. Es geht jedoch auch anders: Ab sofort darf Obst und Gemüse wieder wachsen, wie es will. Die Preise könnten sinken.

EU-Haushalt: Rechnungshof beklagt Milliardenverschwendung

Die europäischen Kontrolleure prangern in ihrem Jahresbericht erneut die mangelhafte oder unrechtmäßige Verwendung von EU-Geld an. Vor allem die großen Förderprogramme gelten als anfällig für Verschwendung.

Fitch-Bewertung: Rumäniens Bonität auf "Ramsch"-Niveau

Die Rating-Agentur Fitch hat die Bonität für Auslandsschulden Rumäniens auf "Ramsch"-Niveau zurückgestuft. Der Agentur zufolge wird Rumänien umfassende Finanzhilfen benötigen. Das niedrige Rating dürfte die Situation des Landes allerdings weiter verschlechtern.

Rückkehr an den Verhandlungstisch: EU beendet Eiszeit mit Moskau

Die Europäer senden Versöhnungssignale: Die Verhandlungen über ein neues Partnerschaftsabkommen mit Russland sollen bald wieder aufgenommen werden. Trotzdem gibt es Meinungsunterschiede zwischen den EU-Staaten.

Kontrollen im Parlament: Italiens Abgeordnete dürfen nicht mehr schwänzen

Berlusconis Regierungsstil hat zu lascher Arbeitsauffassung bei den Parlamentariern geführt: Italiens Abgeordnete lassen gern den Sitznachbarn für sich abstimmen - nun werden sie biometrisch überwacht.

Verhältnis zu Russland: Obama bleibt bei US-Raketenschild vage

Alles wird sich unter dem Präsidenten des Wandels nicht ändern: Den geplanten US-Raketenabwehrschild in Polen macht Barack Obama von der technischen Zuverlässigkeit abhängig. Berlin wappnet sich derweil gegen aus Washington erwartete Forderungen zum Afghanistan-Krieg.

Zwischenfall im Pazifik: 20 Tote auf russischem Atom-U-Boot

Es ist das schwerste Unglück seit dem Untergang der "Kursk" vor acht Jahren: Im Pazifik sind auf einem russischen Atom-U-Boot 20 Menschen getötet worden. Wie es dazu kommen konnte, ist bislang unklar - denn die Regierung in Moskau hält sich bedeckt.

100-Tage-Rettungsplan: EU fährt geschlossen zum Finanzgipfel

Ausnahmsweise einig - so wollen sich die Europäer beim Welt-Finanzgipfel in Washington präsentieren. Die angekündigte 100-Tage-Frist der EU will Kanzerin Merkel aber nicht so strikt einhalten wir andere Staatschefs.

Hoffnung in Brüssel: EU will Finanzmarkt in 100 Tagen retten

Die Welt gerettet in drei Monaten: Geht es nach der EU, wird der IWF mit mehr Macht ausgestattet, um die Folgen der Finanzkrise in den Griff zu bekommen. Doch ob Washington mitspielt, ist offen.

Transatlantik-Bündnis: Frankreich schickt EU in den Irak

Ein Papier zum neuen transatlantischen Verhältnis fordert mehr Hilfe bei der Stabilisierung des Landes. Das Papier wäre eine Kehrtwende in der bisherigen Politik der EU und käme einem Antrittsgeschenk für den designierten amerikanischen Präsidenten Barack Obama gleich.

Rede zur Lage der Nation: Medwedew stößt Projekt "Putin 2024" an

Der Präsident sitzt zwar erst seit einem halben Jahr auf dem Chefsessel im Kreml. Offenbar scheint es ihm dort aber so gut zu gefallen, dass er in seiner ersten Rede zur Lage der Nation die Verlängerung der Amtszeit des Präsidenten von vier auf sechs Jahre forderte.

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