Bundeswirtschaftsministerium wirbt zusammen mit NIKE - Polnische Unternehmerschaft für Ausbildungsplätze in Firmen polnisch stämmiger Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland

Anlässlich der dritten Veranstaltung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zur "Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in die deutsche Wirtschaft durch Berufsausbildung" am 17. Dezember 2008 in Berlin appellierten das Bundeswirtschaftsministerium und die Vorsitzende von Nike - Polnische Unternehmerschaft in Deutschland, Lucyna Krolikowska, an die polnischen Unternehmerinnen und Unternehmer in Deutschland, jungen Menschen eine Berufsausbildung zu ermöglichen und Ausbildungsplätze bereitzustellen. Gleichzeitig richteten sie ihren Appell insbesondere an die Kammern, den Unternehmen bei der Überwindung von Hindernissen zum Einstieg in die Berufsausbildung zu helfen. Weiterhin wurde auf die vielfältigen Unterstützungs- und Beratungsmöglichkeiten für ausbildungswillige Unternehmen hingewiesen.

Gemeinsames Handeln zeigt deutliche Erfolge: Erstmals seit sieben Jahren mehr unbesetzte Stellen als unversorgte Bewerber

Nach dem Ende des Berufsberatungsjahres am 30. September 2008 und dem Start der Nachvermittlung geben die Bundesagentur für Arbeit und die Partner des Ausbildungspaktes die folgende gemeinsame Einschätzung zur Lage auf dem Ausbildungsmarkt ab:

Der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Hartmut Schauerte, wirbt für mehr Ausbildungsplätze in Migrantenunternehmen

Heute findet in Köln die zweite Veranstaltung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zur "Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in die deutsche Wirtschaft durch Berufsausbildung" statt.

Neue Berufe beflügeln den Schwung am Lehrstellenmarkt

Bildung hat Konjunktur, das Lehrstellenangebot steigt und die Jugend hat gute Chancen auf einen Ausbildungsplatz. Die Kammern melden bis Ende Juni ein Plus an neuen Lehrverträgen von 5 % gegenüber dem Vorjahr. Um diesen positiven Trend zu stützen hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie wieder eine Reihe neuer Ausbildungsberufe erlassen.

"Gesetz zur Neuregelung des Schornsteinfegerwesens verabschiedet"

Heute ist das Gesetz zur Neuregelung des Schornsteinfegerwesens im Deutschen Bundestag verabschiedet worden. Die Regelungen zum Schornsteinfegerwesen werden mit diesem Gesetz an das europäische Recht angepasst. Hieraus ergeben sich für die Schornsteinfeger ebenso wie für die Verbraucherinnen und Verbraucher eine Reihe von Veränderungen. Aufgrund der bis zum 31. Dezember 2012 laufenden Übergangszeit besteht aber ausreichend Gelegenheit, sich mit den ab 1. Januar 2013 vollständig geltenden Neuregelungen vertraut zu machen.

Glos: "Anhaltend günstige Entwicklung am Arbeitsmarkt beflügelt auch den Ausbildungsmarkt"

Der Arbeitsmarkt entwickelt sich weiterhin lebhaft. Mit 3,283 Mio. Personen (Ursprungszahl) lag die registrierte Arbeitslosigkeit in Deutschland im Mai um 529.000 unter dem Stand des Vorjahres. Saisonbereinigt ist die Zahl der Arbeitslosen - angesichts des milden Winters und einer entsprechend geringeren Frühjahrsbelebung - im Monatsvergleich zuletzt geringfügig angestiegen (+4.000). Die Erwerbstätigkeit erhöhte sich binnen Jahresfrist um 649.000 auf 40,112 Mio. Personen (Inlandskonzept, Ursprungszahl). In saisonbereinigter Rechnung nahm die Erwerbstätigkeit zuletzt um 25.000 Personen zu.

Fachkräftenachwuchs sichern und Zukunftschancen nutzen! Aufruf der Partner des Ausbildungspaktes zum Tag des Ausbildungsplatzes

Die Situation auf dem Ausbildungsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren dank der gemeinsamen Anstrengungen der Partner des Nationalen Pakts für Ausbildung und Fachkräftenachwuchs in Deutschland und der guten Konjunktur deutlich verbessert. Auch in diesem Jahr wollen wir eine positive Bilanz ziehen. Unser Ziel bleibt es, allen ausbildungswilligen und ausbildungsfähigen Jugendlichen ein Ausbildungs- oder Qualifizierungsangebot zu machen.

Der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Hartmut Schauerte, wirbt für mehr Ausbildungsplätze in Migrantenunternehmen

Anlässlich der ersten Veranstaltung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie zur "Integration von Menschen mit Migrationshintergrund in die deutsche Wirtschaft durch Berufsausbildung" am 15.05.2008 im Haus der Deutschen Wirtschaft in Berlin rief der Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand, Hartmut Schauerte, die Unternehmen mit Migrationshintergrund dazu auf, jungen Menschen eine Berufsausbildung zu ermöglichen und Ausbildungsplätze bereitzustellen. Es gäbe vielfältige Unterstützungs- und Beratungsmöglichkeiten der Kammern und der Arbeitsagenturen, bei denen sich Migrantenunternehmer über den Einstieg in die Berufsausbildung informieren könnten. Gleichzeitig appellierte er an die Vertreterinnen und Vertreter der Migrantenorganisationen, Unternehmerinnen und Unternehmer zu unterstützen.

Otremba: Fachkräftemangel gefährdet Wachstum

Der Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie, Dr. Walther Otremba: "Unser Wirtschaftswachstum ist in Gefahr durch den sich mehr und mehr abzeichnenden Fachkräftemangel. In bestimmten Branchen und Berufsgruppen ist er bereits vorhanden oder droht, wenn wir nicht energisch gegensteuern."

Der Mittelstandsbeauftragte der Bundesregierung, Hartmut Schauerte, wirbt für mehr Ausbildung bei Unternehmen mit Migrationshintergrund im Berliner Bildungswerk Kreuzberg

Der Beauftragte der Bundesregierung für den Mittelstand, Hartmut Schauerte, appellierte anlässlich seines Besuchs des Bildungswerks Kreuzberg am 10. April an die Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund, jungen Menschen in ihren Unternehmen eine Ausbildung zu ermöglichen und ihre Ausbildungsaktivitäten zu verstärken: "Ausbildung ermöglicht jungen Menschen einen erfolgreichen Start ins Berufsleben. Zudem ist sie gerade für Unternehmerinnen und Unternehmer mit Migrationshintergrund in Deutschland ein wichtiger Beitrag zur Integration und zeigt soziale und gesellschaftliche Verantwortung. Ausbildung nutzt aber auch den Unternehmen selber: Denn sie sichert nachhaltig den eigenen Fachkräftebedarf für die Zukunft. Unter Berücksichtigung des demografisch bedingten 'Fachkräftemangels' in einzelnen Bereichen der Wirtschaft gilt es, verstärkt auf die Ausbildung junger Menschen zu setzen. In den Unternehmen mit Migrationshintergrund bestehen noch erhebliche Ausbildungspotentiale, die es zu erschließen und zu nutzen gilt."

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